Wer mit dem Vermögensaufbau startet, steht vor einer Frage: Lieber klassisch sparen oder direkt investieren? Die Antwort ist meistens: beides – aber in der richtigen Reihenfolge.
Schritt 1: Notgroschen zuerst
Bevor ein Cent investiert wird, gehört ein Notgroschen auf ein Tagesgeldkonto. Drei bis sechs Monatsgehälter reichen, um unerwartete Rechnungen zu stemmen, ohne Investments verkaufen zu müssen.
Schritt 2: Sparplan automatisieren
Ein monatlicher Sparplan auf einen breit gestreuten ETF ist der einfachste Weg zu langfristigem Vermögen. 100, 200 oder 500 Euro pro Monat – entscheidend ist die Regelmäßigkeit, nicht die Höhe.
Schritt 3: Depotstruktur aufbauen
Sobald der Sparplan läuft, lohnt sich der Blick auf die Struktur. Welche Regionen? Welche Branchen? Wie viel Aktien versus Anleihen? Eine ausgewogene Depotstruktur senkt das Risiko, ohne die Renditechancen zu opfern.
Schritt 4: Einmalanlagen sinnvoll nutzen
Bonuszahlungen, Erbschaften oder Erlöse aus einem Verkauf – wer größere Beträge zur Verfügung hat, sollte sie strategisch und nicht aus dem Bauch heraus investieren. Hier spielt eine gute Beratung besonders viel Geld aus.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Beratung. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie eine Frage zu Ihrer konkreten Situation haben.